Zeit-Charakter

Autor: Olaf Staudt

 

Olaf Staudt, geboren 1964 in München. Seit 2000 Berufsastrologe, Seminarleiter und Autor zahlreicher astrologischer Fachartikel und Schriften. Beratungspraxis und Seminarräume in Grünwald bei München.

 

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Bericht für den Monat November – von Olaf Staudt

vom 30.10.2020

von Olaf Staudt

Die ersten November-Tage sind emotional aufgeladen. Viele Menschen sind mit den neuen Corona-Beschränkungen unzufrieden, was zu Demonstrationen und Protesten führen kann (Sonne Opposition Uranus). In den USA geht der Wahlkampf um das Präsidentenamt in die Endphase. Mit dem rückläufig-stationären Merkur im Quadrat zu Saturn könnten belastende Informationen über einen Kandidaten auftauchen und den Wahlausgang beeinflussen. Dass falsche oder irreführende Informationen verbreitet werden, ist inzwischen zum Normalfall geworden und braucht nicht extra betont zu werden.

Konstellationen am 15. November
Konstellationen am 15. November

Der Richtungswechsel Merkurs am Wahltag selbst könnte auf eine kurzfristige Änderung des Wahlergebnisses hindeuten. Möglicherweise liegen die Meinungsforscher mit ihren Prognosen wie beim letzten Mal falsch. Vielleicht ist in der Wahlnacht noch gar nicht klar, wer gewonnen hat. Auch wenn der Sieger feststeht, könnten Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses aufkommen.

In die Zeit der US-Wahl fällt außerdem die dritte und letzte Konjunktion von Jupiter und Pluto. Sie ist am 12. November exakt, wirkt aber mit einem Spielraum von mehreren Wochen rund um dieses Datum. Wie bereits in früheren Ausgaben erwähnt, hat der Jupiter/Pluto-Zyklus unter anderem Bezug zum "Big Business", zu großen Geschäften und Verträgen. Möglicherweise entscheidet sich ein großes Unternehmen, mit einem anderen zu fusionieren oder es werden Pläne für bereits angekündigte Fusionen aufgegeben.

Dies kann auch eine Zeit sein, in der großartige Versprechen gemacht werden. Umfassende Reformpläne oder Hilfspakte zur Stabilisierung der Wirtschaft können auf den Weg gebracht werden. Vielleicht richtet eine Zentralbank ihre Geldpolitik neu aus.

Mitte des Monats wechselt Mars zur Direktläufigkeit. Gleichzeitig bewegt sich Venus im Quadrat zu Pluto, Jupiter und Saturn (die Abbildung zeigt den 15. November). Unter diesen Konstellationen werden Partnerschaften und Allianzen einem Belastungstest unterzogen. Auch werden Vereinbarungen und Kompromisse erschwert, was an den Börsen zu Unsicherheit führen kann. Vielleicht vollziehen die Finanzmärkte einen wichtigen Trendwechsel.

Der stationäre Mars erhöht das Aggressionspotential, was gerade im Hinblick auf die US-Wahl zu Ärger und Rechtsstreitigkeiten führen kann. Im schlimmsten Fall wird Amerika von gewaltsamen Protesten erschüttert oder erlebt sogar bürgerkriegsähnliche Zustände. Auch außerhalb der USA kann es zu Spannungen und Konflikten kommen.

Die Tage Ende November und Anfang Dezember stehen unter dem Einfluss des stationären Neptun, der zur Direktläufigkeit wechselt. Dies kann eine Zeit sein, in der Gerüchte die Runde machen oder missverständliche Informationen verbreitet werden. Vielleicht wird ein Skandal aufgedeckt. Das Verhalten der Anleger kann von Unsicherheit bestimmt werden.

Zusätzlich haben wir am 30. November eine Mondfinsternis auf 9° Zwillinge/Schütze, welche sich mit Mars/Saturn deckt. Dies ist kein guter Zeitpunkt, um wichtige Projekte zu beginnen. Auf der mundanen Ebene steigt die Gefahr von Krisen, Konflikten und Gewalt. Auch extreme Wetterbedingungen wie Stürme und Überschwemmungen sind möglich. Der Finsternis-Vollmond fällt genau auf den Uranus im USA-Horoskop. Möglicherweise sind die Vereinigten Staaten besonders von den genannten Entsprechungen betroffen.

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass die Zeitqualität im November alles andere als einfach ist. Auch wenn die meisten von uns keine Möglichkeit haben, die weltweiten Entwicklungen zu beeinflussen, so kann doch jeder einzelne dazu beitragen, möglichst konstruktiv mit den vorhandenen Energien umzugehen. Dazu gehören insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit Aggressionen und Konflikten sowie ein gewisses Maß an Gelassenheit.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

 

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Bericht für den Monat Oktober

vom 25.09.2020

von Olaf Staudt

Im Oktober tritt der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf in seine entscheidende Phase ein (Wahltermin am 3. November). Mit dem rückläufigen Mars im Widder-Zeichen dürften wir eine der aufreibendsten und schmutzigsten Wahlschlachten in der Geschichte der USA erleben. Möglicherweise ist die feindselige Atmosphäre nicht nur in den Vereinigten Staaten zu spüren.

Vollmond am 31. Oktober 2020
Vollmond am 31. Oktober 2020

Die erste Oktober-Dekade steht im Zeichen eines stationären Pluto, welcher zur Direktläufigkeit wechselt. Konflikte und Machtkämpfe sind eine Gefahr. Vielleicht werden brisante Informationen enthüllt. Positiv nutzen lässt sich die Zeit für die intensive Beschäftigung mit einem Wissensgebiet und für Forschungsarbeit.

In der zweiten Dekade bewegt sich die Sonne im Spannungsaspekt zu Jupiter, Mars, Pluto und Saturn. Außerdem ist am 12. Oktober das dritte und letzte Sextil zwischen Jupiter und Neptun exakt. Unter dieser Zeitqualität wird einerseits viel Optimismus verbreitet, vielleicht ist auch eine ordentliche Dosis "irrationaler Überschwang" vorhanden. Gleichzeitig ist immer wieder mit Widerständen und Konflikten zu rechnen. Im US-Wahlkampf wird mit harten Bandagen gekämpft. Möglicherweise sorgen widersprüchliche bzw. falsche Informationen für Verwirrung oder Gerüchte machen die Runde. Eine weitere denkbare Entsprechung sind starke Niederschläge oder sogar Überschwemmungen.

Am 14. Oktober beginnt die dritte und letzte Merkur-Rückläufigkeit in diesem Jahr. Erfahrungsgemäß korrelieren die Rückläufigkeiten Merkurs mit Zeiten, in denen sich überzufällig häufig Probleme oder Verzögerungen in den Bereichen Kommunikation, Information, Transport und Verkehr ergeben. Typischerweise werden Details übersehen, Meinungen geändert und Aufträge storniert. Am besten legen Sie wichtige Verhandlungen und Vertragsabschlüsse so, dass sie nicht in die genannte Periode fallen. In der Vergangenheit konnte ich häufig beobachten, dass während der Rückläufigkeitsphasen Merkurs politische oder wirtschaftliche Entscheidungen von großer Tragweite getroffen wurden, die sich später als wenig durchdacht oder fehlerhaft erwiesen.

Am 31. Oktober ereignet sich ein Vollmond in exakter Konjunktion mit Uranus (Orbis: 2 Bogenminuten - Abbildung). Die Tage rund um dieses Datum sind emotional aufgeladen und dürften turbulent bis unruhig verlaufen. Möglicherweise sorgen plötzliche, überraschende Entwicklungen für Aufregung. Unwetter, Stromausfälle und technische Störungen sind eine Gefahr.

In den USA geht der Wahlkampf um das Präsidentenamt in die Endphase. Mit dem rückläufigen Merkur im Skorpion könnten überraschend belastende Informationen über einen Kandidaten auftauchen, welche den Wahlausgang beeinflussen. Es können auch unzuverlässige oder unvollständige Informationen verbreitet werden.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

 

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Bericht für den Monat September

vom 04.09.2020

von Olaf Staudt

Anfang September bilden Sonne und Venus dynamische Aspekte zu Pluto und Saturn, während sich ein Vollmond in den Achsen Mars/Pluto und Mars/Saturn ereignet. Dies deutet auf Probleme mit Partnern oder Schwierigkeiten beim Abschließen von Vereinbarungen hin. Auch kann es Streitigkeiten in finanziellen Angelegenheiten geben. Im ungünstigsten Fall wird die Zusammenarbeit durch Konflikte und Machtkämpfe erschwert oder Vereinbarungen werden gebrochen.

Mars ab 9. September auf 28° Widder rückläufig
Mars ab 9. September auf 28° Widder rückläufig

Am 9. September beginnt Mars seine Rückläufigkeit auf 28° Widder (Abbildung), die bis 14. November dauert. Es ist typisch für diese Perioden, dass Entscheidungen in Frage gestellt oder bedauert werden und zuvor begonnene Handlungen zum Stillstand kommen. Prinzipiell ist diese Zeit daher ungünstig, um größere neue Projekte in Angriff zu nehmen. Das muss jedoch nicht zwangsläufig bedeuten, dass keine Fortschritte möglich sind. Diese sind nur weniger offensichtlich. Möglicherweise ist man gezwungen, Umwege zu machen, wird aufgehalten oder man muss seine Vorhaben nochmals auf deren Stimmigkeit überprüfen.

Auf der mundanen Ebene entsprechen die sich alle zwei Jahre wiederholenden Rückläufigkeitsperioden des Mars typischerweise Zeiten, in denen Proteste, Streiks und Konflikte eine Rolle spielen. Im ungünstigsten Fall drohen Gewalteskalationen oder sogar militärische Auseinandersetzungen.

Uranus/Neptun-Spiegelung im Teiler 12 am 10.09.2020
Uranus/Neptun-Spiegelung im Teiler 12 am 10.09.2020

Am 10. September ist der zweite exakte Übergang der Spiegelung von Uranus und Neptun in Teiler 12 fällig (siehe lineare Grafik). An den Tagen rund um dieses Datum können "auflösende", destabilisierende Ereignisse für Unsicherheit und Chaos sorgen. Vor dem aktuellen Hintergrund liegt es nahe, diese Konstellation mit der Corona-Krise in Zusammenhang zu bringen. Möglicherweise erleben wird einen beunruhigenden Anstieg an Infektionen und/oder eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung. Denkbar sind aber auch politische oder wirtschaftliche Erschütterungen, ein gravierendes Naturereignis - beispielsweise ein Erdbeben oder Überschwemmungen - oder eine von Menschen verursachte Katastrophe.

Die Tage Ende September und Anfang Oktober stehen unter dem Wechsel von Saturn zur Direktläufigkeit und einem Quadrat zwischen dem rückläufigen Mars und Saturn. Dies sind konfliktgeladene Konstellationen, welche durch einen Vollmond am 1. Oktober zusätzlich angeheizt werden. Auf der einen Seite geht es um die nüchterne Auseinandersetzung mit der Realität. Missstände und Probleme können eine Umstrukturierung erforderlich machen. Gleichzeitig ist mit Widerständen und Hemmungen zu rechnen. Die Gefahr von Konflikten und Gewalt erhöht sich.

 

Die Grafiken wurden mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

 

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Bericht für den Monat August

vom 24.07.2020

von Olaf Staudt

Der August wird von mehreren markanten Konstellationen geprägt. Zunächst ereignet sich am 3. ein Vollmond im Quadrat zu Uranus (Abbildung). Die Tage rund um dieses Datum können hektisch und unruhig verlaufen. Möglicherweise sorgen plötzliche, unerwartete Ereignisse für Turbulenzen. Unwetter und Stürme, aber auch Stromausfälle und andere technische Störungen sind eine Gefahr.

Vollmond am 3. August
Vollmond am 3. August

Die übergeordnete Konstellation der ersten August-Dekade ist eine Spiegelung von Saturn und Neptun in Teiler 5 (exakt am 5.). Diese Kombination stellt aufgrund der Gegensätzlichkeit beider Planeten eine besonders sensible und verletzliche Mischung dar. In positiver Hinsicht können Visionen kanalisiert und geerdet werden. Im ungünstigsten Fall kommt es zur Auflösung bestehende Strukturen und wir erleben Zustände der Verunsicherung und Infragestellung.

Eine häufige Entsprechung für die Kombination von Saturn und Neptun auf der mundanen Ebene ist der Vertrauensverlust zwischen den Menschen und ihren Führungspersonen aus Politik und Wirtschaft. Möglicherweise sind viele Menschen mit den Entscheidungen ihrer Regierungen oder einzelner Politiker unzufrieden. Vielleicht wird ein Skandal aufgedeckt und eine Führungsperson gerät in die Kritik.
Vor dem aktuellen Hintergrund liegt es außerdem nahe, einen Zusammenhang mit der Corona-Krise zu vermuten (Saturn/Neptun als klassische "Krankheitsachse"). Vielleicht erleben wir in Teilen der Welt eine erneute Verschärfung der Krise bzw. deren Folgen. Weitere denkbare Entsprechungen sind Hitze und Trockenheit, aber auch Schäden durch Wasser oder andere Flüssigkeiten.

In der zweiten Dekade ergeben sich mehrere wichtige Konstellationen in kurzer Abfolge: Vom 10. bis 13. bildet die Sonne einen Spiegelpunkt zu Uranus, während Mars im Quadrat zu Pluto steht. Am 15. wird Uranus rückläufig. Nur ein Tag später formt sich eine Spiegelung von Saturn und Uranus in Teiler 16. Erneut können plötzliche, unerwartete Entwicklungen für Turbulenzen sorgen. Stürme und Unwetter, aber auch große Hitze, Brände oder andere Naturereignisse sind eine Gefahr. Die Unzufriedenheit der Menschen kann sich in Demonstrationen, Protesten oder Streiks entladen. An den Börsen sind starke Kursbewegungen möglich.

Vom 24. bis 26. August ist ein Quadrat von Mars und Saturn exakt, welches zusätzlich durch die Sonne aktiviert wird. Diese Tage sind anfällig für krisenhafte Ereignisse wie Unglücksfälle und gewaltsame Eskalationen. Auch im persönlichen Alltag können Hindernisse und Spannungen auftreten. Bleiben Sie gelassen, erzwingen lässt sich unter dieser Zeitqualität nichts.

Ende August ergibt sich eine Opposition von Venus und Pluto, wobei die Sonne sich zusätzlich im Spiegelpunkt zu beiden Planeten bewegt. Dies deutet auf Probleme mit Partnern oder Schwierigkeiten beim Abschließen von Vereinbarungen hin. Auch kann es Streitigkeiten in finanziellen Angelegenheiten geben. Im ungünstigsten Fall wird die Zusammenarbeit durch Konflikte und Machtkämpfe erschwert oder Vereinbarungen werden gebrochen.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

Bericht für den Monat Juli

vom 03.07.2020

von Olaf Staudt

Die Jupiter/Pluto-Konjunktion von Ende Juni bleibt auch in der ersten Juli-Dekade die übergeordnete Konstellation. Sie wird Anfang des Monats durch die inzwischen wieder direktläufige Venus aktiviert, welche Spiegelpunkte zu beiden Langsamläufern formt. Jupiter/Pluto hat häufig Bezug zum "Big Business", zu Geschäften und Verträgen. Möglicherweise wird ein "großer Deal" ausgehandelt. Denkbar ist auch, dass Unternehmen sich entscheiden, mit anderen zu fusionieren oder sie geben ihre Pläne für bereits angekündigte Fusionen auf. Dies kann auch eine Zeit sein, in der großartige Versprechen gemacht werden.

Neumond am 20. Juli 2020
Neumond am 20. Juli 2020

Eine weitere Entsprechung von Jupiter/Pluto sind explodierende Schulden und Zahlungsunfähigkeit. In Zeiten des Corona-Virus liegt die Vermutung nahe, dass weitere Hilfspakete zur Unterstützung der Wirtschaft beschlossen werden, wodurch die Schuldenlast weiter ansteigt.

In der zweiten Dekade bewegt sich die Sonne in Opposition zu Jupiter, Pluto und Saturn (welcher sich seit dem 2. Juli wieder im Steinbock befindet). Eingerahmt wird dieses Zeitband vom Richtungswechsel Merkurs zur Direktläufigkeit am 12. Juli und einem Neumond am 20. Juli. Unter dieser Zeitqualität besteht einerseits der Wunsch, zu expandieren und große Projekte auf den Weg zu bringen (Jupiter/Pluto).

Andererseits erfordern die Umstände Vorsicht und Mäßigung (Saturn). Autoritäre und dogmatische Ansichten (Jupiter/Saturn) können viel Zuspruch erfahren bzw. in den Fokus rücken. Ein führender Politiker oder eine andere bekannte Persönlichkeit könnte verstärkt in die Kritik geraten. Manipulationsversuche, Drohungen oder Machtkonflikte (Pluto), insbesondere zwischen Politikern oder Regierungen, sind weitere denkbare Entsprechungen. An den Finanzmärkten kann es zu größeren Bewegungen kommen. Finanzpolitische Entscheidungen können hierbei eine Rolle spielen.

An den Tagen um den 20. ist die ungeschminkte Auseinandersetzung mit der Realität angesagt (Neumond in exakter Opposition zu Saturn - siehe Abbildung). Möglicherweise werden Missstände/Versäumnisse bekannt und erfordern eine Aufarbeitung bzw. Umstrukturierung. Eine andere denkbare Entsprechung ist, dass wir vom Ableben einer bekannten Persönlichkeit erfahren.

Die dritte Dekade steht im Zeichen einer Spiegelung von Chiron und Neptun (Teiler 1). Neptun steht unter anderem für das Aufgehen im "Großen Ganzen", ebenso für die Hoffnungen und Träume der Schwachen und von der Gesellschaft Vernachlässigten. Chiron zeigt Wunden und Schwachstellen auf. Möglicherweise entspricht die Verbindung einer Periode, in der die Verletzung der Natur besondere Beachtung erfährt. So könnte uns beispielsweise ein gravierendes Naturereignis den Klimawandel einmal mehr drastisch vor Augen führen. Weitere denkbare Entsprechungen sind Katastrophen mit Umweltschäden oder - vor dem aktuellen Hintergrund - eine wichtige Entwicklung im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Im günstigsten Fall können Entwicklungen/Ereignisse dazu führen, dass die Anliegen und Bedürfnisse der Schwachen und "Abgehängten" besondere Beachtung erfahren.

An den Tagen um den 27. Juli gesellt sich Jupiter zu Chiron und Neptun (Jupiter Sextil Neptun). Die Zeitqualität fördert Idealismus, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. In negativer Hinsicht verführt sie zu Leichtgläubigkeit, Wunschdenken und irrationalem Überschwang. Auf der mundanen Ebene korrespondieren Jupiter/Neptun-Aspekte häufig mit kulturellen oder religiösen Ereignissen, aber auch mit ergiebigen Niederschlägen und Überschwemmungen.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.