Zeit-Charakter

Autor: Olaf Staudt

 

Olaf Staudt, geboren 1964 in München. Seit 2000 Berufsastrologe, Seminarleiter und Autor zahlreicher astrologischer Fachartikel und Schriften. Beratungspraxis und Seminarräume in Grünwald bei München.

 

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Bericht für den Monat Februar

vom 23.01.2020

von Olaf Staudt

Anfang Februar wirkt die Jupiter/Neptun-Spiegelung von Ende Januar noch nach. Die ersten Tage des Monats können mit viel Regen bzw. Schnee einhergehen.

Saturn/Uranus-Spiegelung plus Chiron im Teiler 12 am 16. Februar
Saturn/Uranus-Spiegelung plus Chiron im Teiler 12 am 16. Februar

An den Tagen um den 6./7./8. Februar wird die Saturn/Pluto-Konjunktion durch Merkur aktiviert, welcher vom Fische-Zeichen aus Spiegelpunkte zu beiden Langsamläufern bildet. Vielleicht werden verstärkt Missstände/Probleme angesprochen und Lösungsmöglichkeiten erörtert. Störungen im Bereich Transport/Verkehr sowie Enthüllungen/Skandale sind weitere Möglichkeiten. Die Zeit ist günstig, um sich intensiv mit einem Wissensgebiet zu beschäftigen und Forschung zu betreiben.

An den Tagen um den 16. Februar ist eine Spiegelung von Saturn und Uranus im Teiler 12 wirksam, zu der sich zusätzlich Chiron hinzugesellt (siehe Abbildung). Verbindungen von Saturn und Uranus symbolisieren Spannungen zwischen Alt und Neu, zwischen dem Establishment und progressiven Strömungen. Sie entsprechen typischerweise Zeiten, in denen es zu Protesten, Demonstrationen oder Streiks kommt. Denkbar ist auch eine plötzliche (Uranus) Krise (Saturn), z.B. ein gravierendes Naturereignis, ein Unglücksfall oder eine andere von Menschen gemachte Katastrophe.

Am 17. Februar beginnt Merkur seine erste Rückläufigkeitsperiode in diesem Jahr, die bis zum 10. März dauert. Erfahrungsgemäß korrelieren die Rückläufigkeiten Merkurs mit Zeiten, in denen sich überzufällig häufig Probleme oder Verzögerungen in den Bereichen Kommunikation, Information, Transport und Verkehr ergeben. Typischerweise werden Details übersehen, Meinungen geändert und Aufträge storniert. Mit Merkur im Fische-Zeichen und in weiter Konjunktion zu Neptun dürften die genannten Entsprechungen diesmal recht deutlich spürbar sein. Am besten legen Sie wichtige Verhandlungen und Vertragsabschlüsse so, dass sie nicht in diese Perioden fallen.

An den Tage um den 20. Februar können erneut viel Schnee oder Regen für schwierige Verkehrsbedingungen sorgen (Jupiter Sextil Neptun). Als positive Entsprechung könnten sich nach einem schwierigen Jahresbeginn nun wieder Hoffnung und Optimismus breit machen (z.B. an den Finanzmärkten).

Ende Februar/Anfang März bewegt sich die Sonne in den Achsen Mars/Saturn, Mars/Pluto und Uranus/Pluto. Diese Tage sind anfällig für Konflikte und krisenhafte Ereignisse.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

Bericht für den Monat Januar 2020

vom 27.12.2019

von Olaf Staudt

Der Januar steht ganz im Zeichen der epochalen Konjunktion von Saturn und Pluto. Diese Konstellation ergibt sich nur alle 32 bis 37 Jahre und ist am 12. exakt. Sie wird zusätzlich durch Sonne und Merkur angesprochen sowie durch eine Mondfinsternis am 10.

Sonne/Saturn/Pluto-Konjunktion mit Spiegelpunkten zu Mars am 13. Januar
Sonne/Saturn/Pluto-Konjunktion mit Spiegelpunkten zu Mars am 13. Januar

Die Kombination von Saturn und Pluto gilt zu Recht als schwierig: Während Saturn an bestehenden Strukturen festhält, ist das Prinzip Plutos darauf ausgerichtet, Altes zu zerstören, damit daraus Neues entstehen kann. Dementsprechend steht diese Verbindung für "Wandlung unter Druck" oder, anders ausgedrückt, für notwendige oder erzwungene Umstrukturierungen bzw. Trennungen. Die Zusammenbrüche bestehender Strukturen gehören dabei ebenso zu dieser Entwicklung wie die (letztendlich vergeblichen) Versuche, diese um jeden Preis aufrecht zu erhalten. Im günstigsten Fall gelingt es, Missstände mit viel Arbeit und unter großen Anstrengungen zu beseitigen.

In das Zeitband der exakten Saturn/Pluto-Konjunktion fällt außerdem der Wechsel des Uranus zur Direktläufigkeit am 11. Januar. Als wäre dies noch nicht genug, gesellt sich am 13. Januar auch noch Mars zu diesem kosmischen Reigen hinzu und bildet exakte Spiegelpunkte zu Sonne, Saturn und Pluto (siehe Abbildung).

Die ersten beiden Januar-Dekaden sind dementsprechend von einer spannungs- und konfliktreichen Qualität. Plötzliche, überraschende Entwicklungen können für Aufregung sorgen. Extreme Wetterbedingungen, Naturkatastrophen und von Menschen gemachte Krisen sind eine Gefahr. Gleichzeitig ist es möglich, dass sich bedeutsame politische oder wirtschaftliche Entwicklungen vollziehen, deren (wahre) Bedeutung erst viel später offenkundig wird.

Ende Januar ergibt sich eine Spiegelung von Jupiter und Neptun in Teiler 4, die zusätzlich durch Venus und Mars aktiviert wird. In positiver Hinsicht werden Idealismus, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und spirituelles Wachstum gefördert, außerdem romantische zwischenmenschliche Erlebnisse/Erfahrungen. In negativer Hinsicht verführt der Aspekt zu Leichtgläubigkeit und dem Schwelgen in Illusionen.


Auf der mundanen Ebene korrespondieren Jupiter/Neptun-Aspekte häufig mit steigenden Börsenkursen. Sollten die Finanzmärkte zuvor Verluste verzeichnet haben, könnte sich nun wieder Hoffnung verbreiten. Problematische Entsprechungen sind extreme Wetterbedingungen (starke Niederschläge, Schneemassen, Eis) mit chaotischen Verkehrsbedingungen, des Weiteren Enthüllungen und Skandale.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

Bericht für den Monat Dezember

vom 30.11.2019

von Olaf Staudt

In der ersten Dezember-Dekade ergeben sich mehrere markante Signaturen in kurzer Abfolge. Zunächst wechselt Jupiter am 2. in den Steinbock, wo er sich bis Dezember 2020 aufhalten wird. Gemeinsam mit Saturn und Pluto befinden sich dann drei Langsamläufer im Steinbock-Zeichen, was die Zeitqualität des kommenden Jahres in maßgeblicher Weise prägen wird. Es wird dann noch stärker als bisher darum gehen, Rechenschaft abzulegen und die Konsequenzen aus früheren Verhaltensweisen zu ziehen.

Exaktes Jupiter/Uranus-Trigon am 15. Dezember
Exaktes Jupiter/Uranus-Trigon am 15. Dezember

Zeitgleich mit dem Zeichenwechsel von Jupiter bewegt sich die Sonne in einem Spiegelpunkt-Verhältnis zu der im Januar 2020 exakt werdenden Saturn/Pluto-Konjunktion und aktiviert die Achsen Saturn/Pluto, Saturn/Uranus, Uranus/Pluto und Mars/Saturn. Am 7.Dezember ist eine Spiegelung von Uranus und Pluto in Teiler 10 fällig.

Dies dürfte eine turbulente Zeit sein, in der wichtige Entwicklungen stattfinden und die Welt einmal mehr anfällig ist für Konflikte und Krisen. Möglicherweise kommt es zu Demonstrationen und Streiks. Denkbar sind auch wilde Kursbewegungen an den Börsen, vielleicht aufgrund eines überraschenden politischen oder wirtschaftlichen Ereignisses.

In der Zeit vom 10. bis 14. Dezember bewegt sich Venus über Saturn und Pluto. Partnerschaften und Allianzen aller Art werden auf ihre Belastbarkeit überprüft, wobei es teilweise zu dramatischen Trennungen/Umbrüchen kommen kann.

Die Dezember-Mitte steht im Zeichen eines günstigen Jupiter/Uranus-Trigons (exakt am 15. – siehe Abbildung). Spannungen können sich lösen, Angelegenheiten auf positive Weise entwickeln. Sollte es an den Börsen zuvor abwärts gegangen sein, könnten die Finanzmärkte nun eine Rallye vollziehen, welche ihren Höhepunkt möglicherweise im Zeitband der Sonne/Jupiter-Konjunktion (exakt am 27. Dezember) erreicht.

An den letzten Tagen des Jahres sind erneut konfliktreiche Konstellationen fällig: Zum einen bewegt sich die Sonne in Mars/Saturn und Mars/Uranus. Zum anderen ist am 31. eine Spiegelung von Saturn und Uranus in Teiler 10 exakt. Die Gefahr von krisenhaften Entwicklungen erhöht sich. Die Unzufriedenheit der Menschen kann sich in Form von Protesten und Demonstrationen entladen. Eine weitere denkbare Entsprechung ist ein schwieriges Naturereignis, beispielsweise ein Beben.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

Bericht für den Monat November

vom 01.11.2019

von Olaf Staudt

Vom 31. Oktober bis 20. November ist Merkur rückläufig. Die Rückläufigkeiten Merkurs korrelieren typischerweise mit Zeiten, in denen sich Verzögerungen und Störungen in den Bereichen Kommunikation, Information, Transport und Verkehr ergeben. Häufig werden Details übersehen, Meinungen geändert und Aufträge storniert.

Exaktes Saturn/Neptun-Sextil am 9. November
Exaktes Saturn/Neptun-Sextil am 9. November

Auch konnte ich in der Vergangenheit immer wieder beobachten, dass politische oder wirtschaftliche Entscheidungen von großer Tragweite getroffen wurden, die sich später als wenig durchdacht oder fehlerhaft erwiesen. Am besten legen Sie wichtige Verhandlungen und Vertragsabschlüsse so, dass sie nicht in diese Periode fallen.

Die übergeordnete Konstellation der ersten beiden November-Dekaden ist das Sextil von Saturn und Neptun (exakt am 9. - siehe Abbildung). Es verbindet die Welt der Fantasie, der Spiritualität und des Erhabenen mit der Realität. Falls unsere Visionen tragfähig sind, können wir diese nun kanalisieren und ihnen eine Form geben. Von realitätsfernen Ideen und Projekten sollten wir uns unter diesem Aspekt jedoch verabschieden.

Auf der mundanen Ebene geht es bei Saturn/Neptun-Verbindungen häufig um den Vertrauensverlust zwischen den Menschen und ihren Führungspersonen aus Politik und Wirtschaft. Themen wie Misstrauen, Betrug und Verrat bei Politikern und Regierungen sind dementsprechend typische Entsprechungen, ebenso Gesetzesverstöße, Korruption und Skandale. Möglicherweise nimmt das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump nun Fahrt auf. Außerdem korrelierte der Saturn/Neptun-Zyklus in der Vergangenheit häufig mit Knappheit bei Rohöl und mit Spekulationsblasen. Weitere denkbare Entsprechungen sind ergiebige Niederschläge und Überschwemmungen oder aber ein Mangel an Wasser und Trockenheit.

In der zweiten Dekade stehen Merkur und Mars in einem permanenten Spiegelpunkt-Verhältnis zueinander. Dies könnte eine turbulente und hektische Zeit sein. Vieles muss erledigt werden, viele Angelegenheiten erfordern gleichzeitig unsere Aufmerksamkeit. Phasen der Ruhe und des bewussten Abschaltens können hier für Ausgleich sorgen. In der Politik sind lebhafte Debatten und Diskussionen zu erwarten. In negativer Hinsicht drohen Streit, Beleidigungen und andere verbale Entgleisungen. Weitere mögliche Entsprechungen sind technische Störungen und Unglücksfälle im Bereich Transport/Verkehr.

An den Tagen um den 11./12. kann es in Politik oder Wirtschaft zu einem "Rollenwechsel" kommen (Sonne Konjunktion Merkur, Vollmond). Vielleicht tritt eine Führungspersönlichkeit zurück und eine andere übernimmt deren Amt.

Die dritte November-Dekade steht im Zeichen eines stationären Neptun, der zur Direktläufigkeit wechselt. Die Zeitqualität begünstigt Tätigkeiten, die Fantasie und kreatives Gespür erfordern. Problematische Entsprechungen sind Missverständnisse, Fehlinformationen, Gerüchte und Skandale. An den Tagen um den 24. November erhöht sich die Gefahr von impulsiven Aktionen, Unglücksfällen und gewaltsamen Eskalationen (Mars Opposition Uranus). Stürme und Naturkatastrophen sind weitere denkbare Entsprechungen.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.