Zeit-Charakter

Autor: Olaf Staudt

 

Olaf Staudt, geboren 1964 in München. Seit 2000 Berufsastrologe, Seminarleiter und Autor zahlreicher astrologischer Fachartikel und Schriften. Beratungspraxis und Seminarräume in Grünwald bei München.

 

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Bericht für den Monat Oktober

vom 24.09.2021

von Olaf Staudt

In der ersten Oktober-Hälfte bewegen sich Sonne und Mars in Konjunktion, wobei am 6. zusätzlich ein Neumond fällig ist (Abbildung). An den Tagen um den 9./10. gesellt sich Merkur zu Sonne und Mars hinzu. Im weiteren Verlauf des Monats bilden Sonne und Mars ein Quadrat zu Pluto, mit einem exakten Mars/Pluto-Quadrat am 22.

Neumond am 6. Oktober
Neumond am 6. Oktober

Unter diesen Konstellationen ist das Aggressionspotential hoch und kann sich im ungünstigsten Fall in Protesten und Gewalt entladen. Außerdem sind lebhafte Diskussionen und Debatten zu erwarten, möglicherweise auch Konflikte und Streit. Nach der Bundestagswahl in Deutschland könnten sich die Koalitionsverhandlungen schwierig gestalten.

Vor dem aktuellen Hintergrund liegt es außerdem nahe, einen Bezug zur Corona-Pandemie herzustellen. Wie im Artikel "Die Corona-Pandemie im Spiegel des Menschheitshoroskops" in der Ausgabe Mai/Juni 2020 beschrieben, bildet der progressive Mars im Ära-Horoskop derzeit ein exaktes Quadrat zum Neumond. Mars symbolisiert in diesem Zusammenhang den Ausnahmezustand, in dem sich die Menschheit seit Ausbruch der Pandemie befindet und den Kampf gegen den unsichtbaren Gegner. Dass wir die gleiche Kombination von Sonne und Mars nun im Transit erleben, könnte ein Hinweis auf eine erneute Verschärfung der Krise sein. Dies legt auch die nun wieder kältere Jahreszeit nahe.

Als positive Entsprechung der Mars-Energie steigen Tatkraft und Entschlossenheit, wobei der Blick nun wieder verstärkt auf die Zukunft gerichtet wird. Dies gilt vor allem für die Zeit vom 6. bis 18. Oktober, wenn gleich vier Planeten direktläufig werden (Pluto, Saturn, Jupiter und Merkur). Möglicherweise werden wichtige Projekte beschlossen oder auf den Weg gebracht. An den Finanzmärkten kann es zu einer wichtigen Trendwende kommen.

Spannungsgeladen und anfällig für Krisen sind insbesondere folgende Zeiten:

Tage um den 11. (SO = MA/SA)
Tage vom 19. bis 23. (Vollmond, Mars Quadrat Pluto, SO/WI = VE = MA/SA)
Tage um den 29./30. (Sonne im Quadrat zu Saturn und in der Achse MA/UR)

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

 

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Bericht für den Monat September

vom 03.09.2021

von Olaf Staudt

Die übergeordnete Konstellation der ersten September-Dekade ist eine Spiegelung von Saturn und Neptun im Teiler 6. Diese wird an den Tagen um den 2. durch Mars aktiviert (Mars Opposition Neptun - siehe Abbildung), an den Tagen um den 6./7. durch Sonne/Widder (SO/WI = NE in Teiler 4 // SA in Teiler 12). Zusätzlich verschärft wird die Zeitqualität durch einen Neumond am 6., der sich im exakten Trigon zu Uranus ereignet.

Mars/Neptun-Opposition ab dem 2. September
Mars/Neptun-Opposition ab dem 2. September

Hier haben wir es mit widersprüchlichen Konstellationen zu tun, unter denen sich die Gefahr von überraschenden Entwicklungen und krisenhaften Ereignissen erhöht. Nahe liegend sind zunächst schlechte Nachrichten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Vielleicht steigen die Infektionszahlen wieder deutlich oder eine Variante mit Resistenz gegen die Impfstoffe sorgt für Beunruhigung. Möglich sind auch extreme Wetterbedingungen wie Stürme, ergiebige Niederschläge und Überschwemmungen, ebenso ein Unglück in Verbindung mit Wasser oder chemischen Substanzen.

Außerdem korrelieren Saturn/Neptun-Verbindungen häufig mit Zeiten, in denen Skandale oder Betrugsfälle eine Rolle spielen und Führungspersönlichkeiten aus Politik oder Wirtschaft in die Kritik geraten.

In positiver Hinsicht lassen sich Ideen und Visionen praktisch umsetzen, können selbstlose und mutige Aktionen dazu beitragen, bestehende Missstände zu beseitigen oder eine akute Krise zu bewältigen.

Am 11. ist ein Halbsextil von Jupiter und Pluto exakt. Die Tage rund um dieses Datum könnten mit guten Wirtschaftsnachrichten und einem Aufschwung an den Finanzmärkten zusammenfallen. Vielleicht wird auch die Fusion zweier großer Unternehmen oder ein anderer Mega-Deal bekannt.

An den Tagen um den 14. September bewegen sich Sonne und Neptun in Opposition zueinander. Die Zeitqualität macht anfällig für Idealisierungen und Enttäuschungen, ebenso für Gerüchte, Fehlinformationen, Fehleinschätzungen und Betrugsfälle. In positiver Hinsicht werden selbstlose Aktionen gefördert sowie Tätigkeiten, die Feingespür und Einfühlungsvermögen erfordern.

Die wichtigste Konstellation der zweiten Monatshälfte ist eine Spiegelung von Uranus und Neptun in Teiler 10. Sie ist am 20./21. exakt, wirkt aber mit einem Orbis von mindestens einer Woche vor und nach der Exaktheit.

Kombinationen dieser beiden Langsamläufer korrelieren häufig mit Naturkatastrophen (insbesondere Erdbeben, Überschwemmungen und Erdrutsche), aber auch mit Unglücksfällen und anderen krisenhaften Ereignissen. Der letzte exakte Übergang war am 9. Juni und fiel unter anderem mit einem schweren Eisenbahnunglück in Pakistan zusammen.

An den Tagen um den 19./20. ist zusätzlich zur exakten Uranus/Neptun-Verbindung eine Spiegelung von Sonne und Mars in Teiler 1 fällig. Neben den zuvor genannten Entsprechungen besteht ein erhöhtes Aggressionspotential, das sich in Form von Ausschreitungen, Protesten oder gewaltsamen Eskalationen entladen kann.

Am 27. September beginnt Merkur die dritte und letzte Rückläufigkeit in diesem Jahr. Sie dauert bis zum 18. Oktober. Erfahrungsgemäß korrelieren die Rückläufigkeiten Merkurs mit Zeiten, in denen sich überzufällig häufig Probleme oder Verzögerungen in den Bereichen Kommunikation, Information, Transport und Verkehr ergeben. Typischerweise werden Details übersehen, Meinungen geändert und Aufträge storniert. Am besten legen Sie wichtige Verhandlungen und Vertragsabschlüsse so, dass sie nicht in die genannten Perioden fallen.

In der Vergangenheit konnte ich häufig beobachten, dass während der Rückläufigkeitsphasen Merkurs politische oder wirtschaftliche Entscheidungen von großer Tragweite getroffen wurden, die sich später als wenig durchdacht oder fehlerhaft erwiesen. Gut eignen sich diese Perioden dagegen, um alte, liegen gebliebene Angelegenheiten zu bearbeiten und abzuschließen.

Die letzte September-Woche und die Tage Anfang Oktober werden vom zweiten Übergang der seit März laufenden Jupiter/Saturn-Spiegelung geprägt (exakt am 28. September). Verbindungen dieser beiden Planeten korrelieren häufig mit ernsten, nüchternen Umständen/Erfahrungen, denn der Optimismus Jupiters kann durch Saturns Zurückhaltung und Skepsis gedämpft werden. Projekte und Verhaltensweisen können kritisch hinterfragt werden, Sorgen und Ängste vorherrschen.

Im günstigsten Fall können Angelegenheiten durch Mäßigung und Ausdauer reifen, kann geduldiges, beständiges Wachstum entstehen. Häufig wird das Wachstum durch internationale oder bilaterale Verträge/Abkommen "verbrieft bzw. festgeschrieben".

Die Konstellation fällt interessanterweise mit der Bundestagswahl in Deutschland zusammen und es versteht sich von selbst, dass dann wichtige Weichen für die Zukunft des Landes gestellt werden.

Da Saturn staatliche Strukturen, Gesetze, Regeln, Einschränkungen, Mäßigung und Vorsicht symbolisiert, während Jupiter den Wunsch nach Entfaltung und Fülle verkörpert, können wir die aktuelle Jupiter/Saturn-Spiegelung möglicherweise auch auf die Corona-Pandemie beziehen, wo es einmal mehr um den Konflikt zwischen staatlichen Einschränkungen (Saturn) und Freiheit (Jupiter) gehen dürfte. Vermutlich werden in dieser Zeit lebhafte Debatten über die Impfpflicht bzw. über zusätzliche Freiheiten für Geimpfte geführt.

 

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Bericht für den Monat August

vom 22.07.2021

von Olaf Staudt

Der August beginnt mit einer Sonne/Merkur-Konjunktion, die sich in Opposition zu Saturn bewegt. Hier geht es unter anderem um die nüchterne Auseinandersetzung mit der Realität. Vielleicht werden Missstände, Versäumnisse oder andere schlechte Nachrichten bekannt und erfordern eine Aufarbeitung.

Neumond am 8. August
Neumond am 8. August

In den Bereichen Kommunikation, Information, Transport und Verkehr ist vermehrt mit Missverständnissen, Verzögerungen, technischen Problemen oder anderen Störungen zu rechnen. Als weitere denkbare Entsprechung könnte eine Führungspersönlichkeit in die Kritik geraten. Auch der Abschied von einem prominenten und respektierten Menschen könnte in diese Zeit fallen. Im günstigsten Fall gelingt es, Ziele durch effizientes Handeln umzusetzen.

In der Zeit vom 6. bis 8. August stehen Mars und Pluto in einem Spiegelpunkt-Verhältnis zueinander (Teiler 4), während Sonne und Uranus ein Quadrat formen. Unter dieser Zeitqualität, die zusätzlich durch einen Neumond am 8. angeheizt wird (Abbildung), können große Energiemengen freigesetzt werden, welche im ungünstigsten Fall in Aggressionen und Gewalt Ausdruck finden. Außerdem können plötzliche oder unerwartete Ereignisse/Entwicklungen eine Rolle spielen. Ich denke hier zum einen an Unwetter oder andere Naturereignisse, zum anderen an Stromausfälle, technische Störungen und von Menschen verursachte Katastrophen.

An den Tagen um den 13. geht es erneut um die Auseinandersetzung mit der ungeschminkten Realität (Sonne Spiegelpunkt Saturn). Möglicherweise werden Probleme bekannt und erfordern eine Lösung. Als positive Entsprechung kann mit Geduld und Ausdauer einiges erreicht werden.

Sonne=Mars/Saturn am 18.08.2021
Sonne=Mars/Saturn am 18.08.2021

An den Tagen um den 18./19. August bewegt sich Sonne in Mars/Saturn (Teiler 4). Gleichzeitig bilden Merkur und Mars eine Konjunktion. Unterschiedliche Meinungen prallen aufeinander, was zu lebhaften Diskussionen, aber auch zu Konflikten und Streit führen kann. Im persönlichen Alltag können Hindernisse für Verzögerungen sorgen. Auf der mundanen Ebene erhöht sich die Gefahr von Unglücksfällen und anderen krisenhaften Ereignissen.

Zu Beginn der dritten Monatsdekade ergeben sich mehrere Signaturen in kurzer Abfolge: Am 20. wird Uranus rückläufig und Sonne bildet eine Opposition zu Jupiter. Am 22. ereignet sich ein Vollmond. Zusätzlich bewegen sich Sonne/Widder und Mars im Quadrat zueinander (ungefähr vom 19. bis 24.).


Die Stationen von Uranus korrelieren häufig mit turbulenten Zeiten, in denen plötzliche Entwicklungen/Ereignisse für Aufregung sorgen. Nicht selten ergibt sich ein Umschwung an den Finanzmärkten, allerdings mit einem Spielraum von ca. zwei Wochen rund um das exakte Datum. Vielleicht werden in dieser Zeit neue Höchststände an den Aktienmärkten erreicht (Sonne Opposition Jupiter). Außerdem fördert die Zeitqualität Energieeinsatz und Kampfesmut, was im ungünstigsten Fall zu Aggressionen und gewaltsamen Eskalationen führen kann.

 

Die letzte wichtige Konstellation des Monats ist eine Spiegelung von Sonne und Pluto im Teiler 4 (exakt am 28. August). Möglicherweise kommen verborgene Informationen oder unbequeme Wahrheiten an die Öffentlichkeit. Auch Konflikte und Machtkämpfe können eine Rolle spielen. Gut eignet sich die Zeitqualität, um Ballast abzuwerfen und sich von alten, überflüssigen Dingen zu trennen.

 

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Bericht für den Monat Juli

vom 01.07.2021

von Olaf Staudt

Die Zeitqualität der ersten beiden Juli-Dekaden wird von mehreren markanten Konstellationen geprägt: An den Tagen um den 3./4. ergibt sich eine seltene Zusammengestirnung von Jupiter, Uranus und Pluto in den Teilern 5 und 10. Am 10./11. ist - zeitgleich mit einem Neumond - eine Saturn/Pluto-Spiegelung im Teiler 16 fällig (Abbildung).

Neumond am 10. Juli
Neumond am 10. Juli

Dazwischen wird das derzeit wirksame Saturn/Uranus-Quadrat (die Hauptkonstellation des Jahres) zweimal durch Venus und Mars angesprochen, welche gemeinsam durch das Löwe-Zeichen wandern. Dabei bilden die vier Planeten zunächst ein T-Quadrat, anschließend einen aus Spiegelungen bestehenden Komplex. An den Tagen um den 17. ergibt sich schließlich eine Opposition von Sonne und Pluto.

Die mit diesen Konstellationen verbundenen Themen sind vielfältig und ambivalent: Während die Kombination von Jupiter, Uranus und Pluto wichtige Reformen und andere günstige Entwicklungen unterstützt, korrelieren Verbindungen von Saturn und Pluto häufig mit krisenhaften Ereignissen/Entwicklungen, welche grundlegende Umstrukturierungen notwendig machen. Das Saturn/Uranus-Quadrat betont den Gegensatz von Freiheit und Pflicht, von Tradition und Fortschritt, von staatlichen Regeln und individueller Verwirklichung. In Teilen der Welt kann es zu Demonstrationen, Protesten und Streiks kommen, aber auch zu Ausschreitungen und gewalttätigen Eskalationen. Die Gefahr von Unglücksfällen und anderen krisenhaften Ereignissen erhöht sich.

Zusätzlich werden Partnerschaften und Allianzen auf ihre Belastbarkeit hin überprüft (Venus im Brennpunkt eines T-Quadrates). Erfahrungen im Zusammenhang mit Macht/Ohnmacht und Kontrolle/Kontrollverlust können hier eine Rolle spielen (Sonne Opposition Pluto). Weitere denkbare Entsprechungen sind Debatten über Gleichberechtigung und die Stellung der Frau in der Gesellschaft, evtl. auch Enthüllungen im Zusammenhang mit Missbrauch oder anderen Tabubrüchen. Schließlich muss auf die Möglichkeit einer erneuten Verschärfung der Corona-Pandemie hingewiesen werden. Vielleicht kommt es in verschiedenen Ländern zu neuen Infektionswellen. Auch in Europa, wo sich die Lage in den vergangenen Monaten deutlich entspannt hat, könnten die Infektionszahlen, bedingt durch die Ausbreitung der hoch ansteckenden indischen Delta-Variante, wieder steigen.

Die dritte Dekade beginnt mit einer Jupiter/Neptun-Verbindung in Teiler 16 (exakt am 22./23. Juli), welche zusätzlich durch Sonne und Venus aktiviert wird. Die Zeitqualität begünstigt romantische Begegnungen und Erfahrungen. Idealismus und Hoffnungsfreude sind groß. Dies ist eine gute Zeit für Urlaub und Geselligkeit.


Auf der mundanen Ebene korrelierten Jupiter/Neptun-Aspekte häufig mit ergiebigen Niederschlägen oder sogar Überschwemmungen.

An den Tagen um den 29. sorgt eine Opposition von Mars und Jupiter für Optimismus und Schwung. Sollten die Finanzmärkte zuvor verloren haben, könnte es jetzt wieder aufwärts gehen.

In der Zeit vom 30. Juli bis 1. August ergibt sich eine seltene Zusammengestirnung von Mars, Neptun und Pluto im Teiler 5. Hier fällt es schwer, konkrete Entsprechungen zu nennen. Die Kombination von Mars und Pluto symbolisiert die Freisetzung großer Energiemengen. Mit Neptun können diese Energien auf die eine oder andere Weise fehlgeleitet werden bzw. einen schädigenden Einfluss haben. Vorstellbar sind hier beispielsweise ein Unglück im Zusammenhang mit Wasser oder eine Umweltkatastrophe. Die letzte Neptun/Pluto-Spiegelung dieser Art fand Ende März/Anfang April 2021 statt. Sie fiel zusammen mit einer Schiffshavarie im Suezkanal (ein Frachter blockierte tagelang die Durchfahrt) sowie mit dem Höhepunkt der dritten Corona-Welle in den meisten Ländern Europas.

 

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Bericht für den Monat Juni

vom 28.05.2021

von Olaf Staudt

Die Zeitqualität im Juni wird von mehreren markanten Signaturen geprägt: Am 10. ereignet sich eine Sonnenfinsternis auf 20° Zwillinge, wobei der Finsternis-Neumond eine enge Konjunktion mit dem rückläufigen Merkur, einen nahezu exakten Spiegelpunkt zu Venus und ein Quadrat zu Neptun bildet (siehe Abbildung).

Sonnenfinsternis am 10. Juni
Sonnenfinsternis am 10. Juni

Am 14. ist der zweite Übergang des derzeit laufenden Saturn/Uranus-Quadrates fällig. In der Zeit vom 20. bis 25. Juni wechseln drei Planeten die Laufrichtung: Jupiter und Neptun werden rückläufig, während Merkur zur Direktläufigkeit dreht. Schließlich verdient eine Spiegelung von Merkur und Uranus Aufmerksamkeit. Sie ergibt sich in Teiler 3 und ist aufgrund des Richtungswechsels von Merkur die gesamte zweite Monatshälfte wirksam.

Beim Quadrat von Saturn und Uranus - der wichtigsten Konstellation - prallen widersprüchliche Prinzipien aufeinander: Während Saturn Regeln, Einschränkungen und die Kräfte der Bewahrung symbolisiert, steht Uranus für Wandel und Erneuerung. Unter dieser Zeitqualität ist der Drang nach Freiheit groß, ebenso der Wunsch, aus alten Strukturen auszubrechen und Abhängigkeiten hinter sich zu lassen. Viele Menschen sind unzufrieden mit ihren Politikern/Regierungen, was zu Demonstrationen und Protesten führen dürfte. Im ungünstigsten Fall erleben wir Ausschreitungen und Gewalt. Sogar Revolten und Staatsstreiche sind denkbar.


Vielleicht hängt das Saturn/Uranus-Quadrat auch - oder insbesondere - mit der Corona-Pandemie zusammen und verweist auf eine erneute Verschärfung der Krise, bedingt durch plötzliche, unvorhergesehene Entwicklungen. Weitere denkbare Entsprechungen sind extreme Wetterbedingungen, Naturkatastrophen (insbesondere Erdbeben) und Unglücksfälle, außerdem wilde Kursbewegungen an den Börsen.

Neben den Themen des Saturn/Uranus-Quadrates - dem beschriebenen Konflikt zwischen Regeln und Einschränkungen einerseits und dem Wunsch nach individueller Selbstverwirklichung andererseits - spielen irrationaler Überschwang und Wunschdenken eine nicht zu unterschätzende Rolle (Finsternis im Quadrat zu Neptun, stationäre Phasen von Jupiter und Neptun). Möglicherweise werden falsche Informationen verbreitet oder es machen vermehrt Gerüchte und Verschwörungstheorien die Runde. Vielleicht erleben wir mit Blick auf die Corona-Krise einmal mehr die paradoxe Situation, dass trotz steigender Infektionszahlen Lockerungen beschlossen werden. Weitere denkbare Entsprechungen sind Skandale oder Betrugsfälle.

Im zwischenmenschlichen Miteinander und in Beziehungen können Idealisierungen und Missverständnisse für Probleme sorgen. In positiver Hinsicht werden Tätigkeiten begünstigt, die Einfühlungsvermögen und kreatives Gespür erfordern.

Die zweite Monatshälfte gestaltet sich turbulent und unruhig. Die Informationsflut ist groß und die kontroversen politischen Debatten dürften viele Menschen ermüden. Zudem erfordern viele Angelegenheiten gleichzeitig unsere Aufmerksamkeit und vieles muss erledigt werden. Bleiben Sie gelassen, damit Stress erst gar nicht aufkommt.

 

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