Zeit-Charakter

Autor: Olaf Staudt

 

Olaf Staudt, geboren 1964 in München. Seit 2000 Berufsastrologe, Seminarleiter und Autor zahlreicher astrologischer Fachartikel und Schriften. Beratungspraxis und Seminarräume in Grünwald bei München.

 

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Bericht für den Monat April

vom 26.03.2021

von Olaf Staudt

Die Spiegelung von Chiron und Neptun (exakter Übergang am 27. März) ist auch in der ersten April-Dekade wirksam. Die zuvor genannten Entsprechungen gelten weiterhin. An den Tagen um den 4. April bewegt sich die Sonne in der Achse Mars/Saturn - und zwar im kleinstmöglichen, wirksamsten Teiler 1. Unter dieser spannungsgeladenen Zeitqualität sind Blockaden, Widerstände und Verzögerungen vorprogrammiert. Auch erhöht sich die Gefahr von Konflikten, gewaltsamen Eskalationen und Unglücksfällen. Mit Besonnenheit und Gelassenheit kommen Sie am besten durch diese Tage.

Aktivierung der Chiron/Neptun-Spiegelung durch Merkur u. Mars ab dem 8. April
Aktivierung der Chiron/Neptun-Spiegelung durch Merkur u. Mars ab dem 8. April

Vom 8. bis 10. April wird die Chiron/Neptun-Spiegelung durch Merkur und Mars aktiviert. Die Zeitqualität fördert helfende, altruistische Aktionen sowie Tätigkeiten, die Einfühlungsvermögen und kreatives Gespür erfordern. Im ungünstigsten Fall kann die Kombination von Mars und Neptun auf eine Fehlleitung der Energie (mit schädigender Wirkung) hinweisen. Vielleicht kommt ein Betrugsfall/Skandal ans Licht oder wir erleben einmal mehr Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Auch Naturkatastrophen und Unglücksfälle in Verbindung mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten sind denkbar.

In der zweiten Dekade bewegen sich Venus, Merkur und Sonne im Quadrat zu Pluto. Diese Tage dürften turbulent und zum Teil hektisch verlaufen. Vieles muss erledigt werden, viele verschiedene Angelegenheiten erfordern gleichzeitig unsere Aufmerksamkeit. Lebhafte Diskussionen und Debatten sind zu erwarten, vielleicht sogar Konflikte und Streit. Beziehungen und Allianzen aller Art werden auf ihre Stimmigkeit überprüft. Möglicherweise wird von einem Skandal berichtet oder ein führender Politiker gerät in die Kritik.

Zeitgleich mit dem Eintritt der Sonne in das Stier-Zeichen entfaltet sich am 20. April ein Halbsextil von Jupiter und Pluto (Abbildung). Aspekte dieser beiden Planeten korrelieren häufig mit Deals, bei denen über große Geldbeträge verhandelt wird. Vielleicht werden neue Hilfspakete zur Stützung der Wirtschaft beschlossen und die Finanzmärkte verzeichnen Gewinne.

Halbsextil Jupiter/Pluto ab dem 20. April
Halbsextil Jupiter/Pluto ab dem 20. April

In der dritten April-Dekade wird das Quadrat von Saturn und Uranus durch Venus, Merkur und Sonne aktiviert. Gleichzeitig wechselt Pluto zur Rückläufigkeit. Unter dieser Zeitqualität prallen unterschiedliche Ansichten aufeinander, was zu hitzigen Diskussionen und Debatten, aber auch zu Konflikten, Streit und Machtkämpfen führen kann. Die Unzufriedenheit vieler Menschen kann sich in Protesten entladen.

 

Die Grafiken wurden mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

 

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Bericht für den Monat März

vom 06.03.2021

von Olaf Staudt

Die erste März-Hälfte wird von einer Saturn/Neptun-Spiegelung in Teiler 6 geprägt. Die Kombination dieser beiden Langsamläufer stellt eine besonders sensible Mischung dar: In positiver Hinsicht lassen sich Ideen und Visionen praktisch umsetzen, werden selbstlose Aktionen und Opferbereitschaft gefördert. Als problematische Entsprechung lösen sich vermeintlich sichere Strukturen auf und wir erleben Zustände der Verunsicherung und Infragestellung.

Saturn/Neptun-Spiegelung am 10. März im Teiler 6
Saturn/Neptun-Spiegelung am 10. März im Teiler 6

Da Saturn/Neptun außerdem für chronische Zustände bzw. Missstände steht, ebenso für Krankheiten und Seuchen, liegt es vor dem aktuellen Hintergrund nahe, einen Zusammenhang mit der Corona-Krise zu vermuten. Wahrscheinlich erleben wir auch im März eine belastende Situation mit hohen bzw. steigenden Infektionszahlen, welche uns zum Verzicht auffordern. Das Vertrauen vieler Menschen in ihre Regierungen/Politiker dürfte weiter schwinden und zu wachsender Unzufriedenheit führen. Eine andere denkbare Entsprechung ist ein Skandal oder Betrugsfall. Vielleicht gerät eine Führungspersönlichkeit in die Kritik oder muss von ihrem Amt zurücktreten.

An den Tagen um den 10./11. März bewegt sich die Sonne in Konjunktion mit Neptun. Gleichzeitig ist eine Spiegelung von Mars und Pluto im hochwirksamen Teiler 1 fällig. Die Zeitqualität begünstigt Idealisierungen, Unklarheiten, Irrationalität und Enttäuschungen. Gleichzeitig stehen große Energiemengen zur Verfügung, welche sich im ungünstigsten Fall in gewaltsamen Protesten und Ausschreitungen entladen können. Auch extreme Wetterverhältnisse (insbesondere Stürme und starke Niederschläge) sowie Naturkatastrophen (z.B. Überschwemmungen und Erdrutsche) sind denkbar. In positiver Hinsicht lassen sich Visionen und gemeinnützige Projekte durch diszipliniertes Handeln verwirklichen.

An den Tagen um die Monatsmitte bewegt sich Venus in Konjunktion mit Neptun. Die Zeitqualität fördert romantische zwischenmenschliche Erfahrungen. In bestehenden Beziehungen und Partnerschaften können Idealisierungen und Enttäuschungen eine Rolle spielen.

Zeitgleich ergibt sich der erste von insgesamt drei Übergängen der Spiegelung von Jupiter und Saturn im dynamischen Teiler 4 (exakt am 15. März). Unter dieser Konstellation könnten politische Entscheidungen getroffen oder Gesetze beschlossen werden, welche wichtige Weichen für die Zukunft stellen. Denkbar sind beispielsweise Verträge/Abkommen, den Handel betreffend. Möglicherweise geht es auch um die aktuelle Corona-Situation oder die globale Wirtschaft.

Spiegelung Chiron/Neptun, Uranus Halbsextil Chiron am 27. März
Spiegelung Chiron/Neptun, Uranus Halbsextil Chiron am 27. März

In der dritten Dekade bewegen sich Sonne und Venus in Konjunktion durch das Widder-Zeichen. Die Perioden der "verbrannten Venus" entsprechen häufig Zeiten, in denen Beziehungen, Allianzen und Wertefragen überprüft werden. Möglicherweise erfahren wir von der Trennung eines prominenten Paares. Auch Enthüllungen oder Skandale können ein Thema sein.

An den Tagen um den 27. März ist eine Spiegelung von Chiron und Neptun exakt, wobei Uranus zusätzlich ein Halbsextil zu Chiron formt (siehe Abbildung). Unter dieser markanten und kritischen Konstellation erhöht sich die Gefahr von extremen Wetterbedingungen, gravierenden Naturereignissen und Umweltkatastrophen. Denkbar ist auch eine politische Krise oder eine anders geartete Erschütterung von plötzlicher, überraschender Qualität, welche unsere Sicherheit herausfordert. Eine erneute Eskalation der Corona-Krise kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

 

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Bericht für den Monat Februar

vom 29.01.2021

von Olaf Staudt

Anfang Februar bewegt sich die Sonne zunächst im Quadrat, dann im Spiegelpunkt zu Mars, was diese Tage anfällig macht für Aggressionen, Konflikte und Streit. Im günstigsten Fall können Projekte durch entschlossenes Handeln auf den Weg gebracht werden.

Exaktes Saturn/Uranus-Quadrat am 17. Februar
Exaktes Saturn/Uranus-Quadrat am 17. Februar

Die übergeordnete Konstellation im Februar ist das Quadrat von Saturn und Uranus, welches am 17. erstmals exakt wird und die Zeitqualität des gesamten Monats prägt (Abbildung).

Dynamische Verbindungen von Saturn und Uranus beinhalten eine Menge Konfliktstoff, treffen doch äußert widersprüchliche Prinzipien aufeinander: Während Saturn die Tradition und das Establishment, ebenso Regeln und Begrenzungen symbolisiert, steht Uranus für Freiheit, Unabhängigkeit und neue, progressive Entwicklungen. So schafft diese astrologische Signatur das Klima für Revolutionen, für eine Zeit, in der die Kräfte der Veränderung mit den Kräften der Bewahrung zusammenstoßen. Uranus glaubt, dass Saturn die Verbindung mit den Grundideen der Menschenrechte verloren hat und wünscht sich eine Welt, die besser und fortschrittlicher ist. Saturn hält dagegen.

Dementsprechend können wir einen turbulenten (und vielleicht auch instabilen) Monat erwarten: Die Unzufriedenheit vieler Menschen dürfte weiter anwachsen und sich immer wieder in Protesten und Demonstrationen entladen. Vielleicht wird ein Skandal aufgedeckt, in den ein Politiker oder eine andere Führungspersönlichkeit verwickelt ist.

Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass sich markante Entwicklungen mit Blick auf die Corona-Pandemie ergeben. Wie bereits für den Januar in Aussicht gestellt, könnten auch jetzt hohe Infektionszahlen Sorgen bereiten. Möglicherweise stellt der Februar - bezogen auf die Gesamtzahl der täglichen Neuinfektionen (und Todesfälle) - sogar den Höhepunkt der gesamten Krise dar. In diesem Fall würden die Maßnamen zur Eindämmung erneut massiv verschärft, was zu Unzufriedenheit und Protesten führen dürfte.

Neben den genannten Entsprechungen sind aber auch positive Auswirkungsmöglichkeiten vorstellbar: So könnten innovative Ideen/Erfindungen zu völlig neuen Trends führen. Daraus könnten sich längerfristig Gelegenheiten für neue Investitionen ergeben. Im günstigsten Fall kommt es in dem einen oder anderen Bereich zu einem entscheidenden Durchbruch.

Sonne (Saturn)/Uranus am 11.02. und Mars Saturn/(Uranus) am 18.02.2021 im Teiler 12
Sonne (Saturn)/Uranus am 11.02. und Mars Saturn/(Uranus) am 18.02.2021 im Teiler 12

Das Saturn/Uranus-Quadrat wird bereits an den Tagen um den 11. durch die Sonne aktiviert. An den Tagen um den 18./19. tritt Mars hinzu, was diese zuletzt genannte Zeit besonders spannungsgeladen und kritisch macht. Die Gefahr von Ausschreitungen und Gewalt ist groß. An den Finanzmärkten sind wilde Kursbewegungen möglich. Sollten die Kurse zuvor gestiegen sein, könnte es nun zu einer scharfen Korrektur kommen.

 

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Bericht für den Monat Januar

vom 25.12.2020

von Olaf Staudt

Anfang Januar bewegen sich Jupiter und Neptun im Halbquadrat zueinander. Der Aspekt wird zusätzlich durch die Sonne aktiviert. Die Zeitqualität begünstigt irrationalen Überschwang, Sorg- und Verantwortungslosigkeit. Möglicherweise steigen die Corona-Infektionen bedingt durch die Feiertage und trotz der strengen Einschränkungen weiter an.

Konstellationen am 20. Januar
Konstellationen am 20. Januar

An den Tagen um den 7. erhöht sich die Gefahr von Unglücksfällen, Konflikten und Gewalt (Sonne = Mars/Saturn). Auch extreme Wetterbedingungen (in Verbindung mit Jupiter/Neptun vielleicht starke Niederschläge) sind möglich und können den Verkehr beeinträchtigen.

Mitte Januar wird Uranus direktläufig. Gleichzeitig aktiviert Mars das sich anbahnende Quadrat von Saturn und Uranus, während die Sonne über Pluto und Saturn läuft. Zusätzlich bilden Saturn und Neptun ein Halbquadrat (die Abbildung zeigt die Konstellationen vom 20. Januar).

In den USA findet genau zu dieser Zeit die Amtseinführung des neu gewählten Präsidenten statt und es liegt die Vermutung nahe, dass es zu Protesten und Ausschreitungen kommt. Aber auch in anderen Teilen der Welt kann sich die Unzufriedenheit vieler Menschen in Demonstrationen und Gewalt entladen.


Die genannten Konstellationen könnten auch mit der Corona-Krise zusammenhängen. Möglicherweise erreichen die Infektionen in verschiedenen Staaten neue Höchststände (oder geraten außer Kontrolle) und es werden einmal mehr verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beschlossen. Dies dürfte bei vielen Menschen zu großer Unzufriedenheit führen, mit Protesten und zivilem Ungehorsam als Folge. Möglicherweise starten in Deutschland und anderen Ländern die ersten größer angelegten Impfungen.

Am 30. Januar beginnt Merkur seine erste Rückläufigkeit im neuen Jahr, die bis zum 21. Februar dauert. Erfahrungsgemäß korrelieren die Rückläufigkeiten Merkurs mit Zeiten, in denen sich überzufällig häufig Probleme oder Verzögerungen in den Bereichen Kommunikation, Information, Transport und Verkehr ergeben. Typischerweise werden Details übersehen, Meinungen geändert und Aufträge storniert. Am besten legen Sie wichtige Verhandlungen und Vertragsabschlüsse so, dass sie nicht in diese Periode fallen.

In der Vergangenheit konnte ich häufig beobachten, dass während der Rückläufigkeitsphasen Merkurs politische oder wirtschaftliche Entscheidungen von großer Tragweite getroffen wurden, die sich später als wenig durchdacht oder fehlerhaft erwiesen.

Gut eignen sich die Zeiten der Merkur-Rückläufigkeit dagegen, um alte, liegen gebliebene Angelegenheiten zu bearbeiten und abzuschließen.

 

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Bericht für den Monat Dezember – von Olaf Staudt

vom 27.11.2020

von Olaf Staudt

In der ersten Dezember-Dekade bewegt sich Merkur im Spiegelpunkt zu Saturn, Jupiter und Pluto. Gleichzeitig formt die Sonne einen Spiegelpunkt zu Mars und später ein Quadrat zu Neptun. Unter dieser Zeitqualität prallen unterschiedliche Meinungen aufeinander, was zu lebhaften Diskussionen, Debatten und juristischen Auseinandersetzungen führen kann. Vielleicht geht es bei den Diskussionen um die Wahlentscheidung in den USA. Denkbar ist auch, dass es im Zuge einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen zu kontroversen Debatten und Protesten kommt.

Sonnenfinsternis am 14. Dezember
Sonnenfinsternis am 14. Dezember

Am 14. Dezember ergibt sich eine Sonnenfinsternis auf 23° Schütze (siehe Abbildung). Gleichzeitig ist eine Saturn/Neptun-Spiegelung in Teiler 5 exakt. Am 18. verbindet sich Jupiter mit Saturn und Neptun (Jupiter Spiegelpunkt Neptun in Teiler 5). Unter dieser Zeitqualität kann es an der Bereitschaft fehlen, mit Fakten umzugehen, wodurch Wunschdenken und Wirklichkeit unsanft kollidieren. Dies kann zu Unzufriedenheit und Enttäuschung führen.

Lineare Darstellung Jupiter/Saturns im Spiegelpunkt zu Neptun am 18. Dezember
Lineare Darstellung Jupiter/Saturns im Spiegelpunkt zu Neptun am 18. Dezember

Da wir es bei Saturn/Neptun mit der klassischen "Krankheitsachse" zu tun haben, kann die Corona-Krise im Dezember einen neuen Höhepunkt erreichen (und in verschiedenen Ländern vollends aus dem Ruder laufen). Weitere denkbare Entsprechungen sind Skandale und Kritik an Führungspersonen, ebenso ergiebige Niederschläge. Möglich ist auch ein Unglücksfall (vielleicht im Zusammenhang mit Wasser/Chemie?) oder ein schwieriges Naturereignis. Im günstigsten Fall lassen sich Ideen durch Ausdauer und Zähigkeit realisieren.

Am 17. und 19. Dezember wechseln Saturn und Jupiter fast zeitgleich in den Wassermann und bilden am 21. Dezember eine Konjunktion. Damit ist eine längerfristige Verschiebung globaler Themen angezeigt, hin zu einer mehr ganzheitlichen Betrachtungsweise bzw. mehr sozialem Engagement und weg von übertriebenen staatlichen Strukturen, Regeln und Einschränkungen. Auch das Verhalten der Anleger kann sich ändern. Vermutlich wendet man sich verstärkt neuen Börsensegmenten zu, etwa Technologie-Werten und der Energieversorgung.

Bemerkenswert ist außerdem, dass die Jupiter/Saturn-Konjunktion in einem Spiegelpunkt des Teiler 16 zu Uranus stattfindet und Mars zwei Tage später ein exaktes Quadrat zu Pluto formt. Die Kombination von Saturn und Uranus thematisiert einen Konflikt zwischen dem Establishment und progressiven Strömungen, während unter Mars/Pluto große Energiemengen freigesetzt werden. Die Unzufriedenheit der Menschen kann sich in Protesten, Demonstrationen oder Streiks entladen. Eine andere denkbare Entsprechung ist ein herausforderndes Naturereignis.

 

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