Zeit-Charakter

Autor: Olaf Staudt

 

Olaf Staudt, geboren 1964 in München. Seit 2000 Berufsastrologe, Seminarleiter und Autor zahlreicher astrologischer Fachartikel und Schriften. Beratungspraxis und Seminarräume in Grünwald bei München.

 

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Bericht für den Monat Januar

vom 25.12.2020

von Olaf Staudt

Anfang Januar bewegen sich Jupiter und Neptun im Halbquadrat zueinander. Der Aspekt wird zusätzlich durch die Sonne aktiviert. Die Zeitqualität begünstigt irrationalen Überschwang, Sorg- und Verantwortungslosigkeit. Möglicherweise steigen die Corona-Infektionen bedingt durch die Feiertage und trotz der strengen Einschränkungen weiter an.

Konstellationen am 20. Januar
Konstellationen am 20. Januar

An den Tagen um den 7. erhöht sich die Gefahr von Unglücksfällen, Konflikten und Gewalt (Sonne = Mars/Saturn). Auch extreme Wetterbedingungen (in Verbindung mit Jupiter/Neptun vielleicht starke Niederschläge) sind möglich und können den Verkehr beeinträchtigen.

Mitte Januar wird Uranus direktläufig. Gleichzeitig aktiviert Mars das sich anbahnende Quadrat von Saturn und Uranus, während die Sonne über Pluto und Saturn läuft. Zusätzlich bilden Saturn und Neptun ein Halbquadrat (die Abbildung zeigt die Konstellationen vom 20. Januar).

In den USA findet genau zu dieser Zeit die Amtseinführung des neu gewählten Präsidenten statt und es liegt die Vermutung nahe, dass es zu Protesten und Ausschreitungen kommt. Aber auch in anderen Teilen der Welt kann sich die Unzufriedenheit vieler Menschen in Demonstrationen und Gewalt entladen.


Die genannten Konstellationen könnten auch mit der Corona-Krise zusammenhängen. Möglicherweise erreichen die Infektionen in verschiedenen Staaten neue Höchststände (oder geraten außer Kontrolle) und es werden einmal mehr verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beschlossen. Dies dürfte bei vielen Menschen zu großer Unzufriedenheit führen, mit Protesten und zivilem Ungehorsam als Folge. Möglicherweise starten in Deutschland und anderen Ländern die ersten größer angelegten Impfungen.

Am 30. Januar beginnt Merkur seine erste Rückläufigkeit im neuen Jahr, die bis zum 21. Februar dauert. Erfahrungsgemäß korrelieren die Rückläufigkeiten Merkurs mit Zeiten, in denen sich überzufällig häufig Probleme oder Verzögerungen in den Bereichen Kommunikation, Information, Transport und Verkehr ergeben. Typischerweise werden Details übersehen, Meinungen geändert und Aufträge storniert. Am besten legen Sie wichtige Verhandlungen und Vertragsabschlüsse so, dass sie nicht in diese Periode fallen.

In der Vergangenheit konnte ich häufig beobachten, dass während der Rückläufigkeitsphasen Merkurs politische oder wirtschaftliche Entscheidungen von großer Tragweite getroffen wurden, die sich später als wenig durchdacht oder fehlerhaft erwiesen.

Gut eignen sich die Zeiten der Merkur-Rückläufigkeit dagegen, um alte, liegen gebliebene Angelegenheiten zu bearbeiten und abzuschließen.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

 

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Bericht für den Monat Dezember – von Olaf Staudt

vom 27.11.2020

von Olaf Staudt

In der ersten Dezember-Dekade bewegt sich Merkur im Spiegelpunkt zu Saturn, Jupiter und Pluto. Gleichzeitig formt die Sonne einen Spiegelpunkt zu Mars und später ein Quadrat zu Neptun. Unter dieser Zeitqualität prallen unterschiedliche Meinungen aufeinander, was zu lebhaften Diskussionen, Debatten und juristischen Auseinandersetzungen führen kann. Vielleicht geht es bei den Diskussionen um die Wahlentscheidung in den USA. Denkbar ist auch, dass es im Zuge einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen zu kontroversen Debatten und Protesten kommt.

Sonnenfinsternis am 14. Dezember
Sonnenfinsternis am 14. Dezember

Am 14. Dezember ergibt sich eine Sonnenfinsternis auf 23° Schütze (siehe Abbildung). Gleichzeitig ist eine Saturn/Neptun-Spiegelung in Teiler 5 exakt. Am 18. verbindet sich Jupiter mit Saturn und Neptun (Jupiter Spiegelpunkt Neptun in Teiler 5). Unter dieser Zeitqualität kann es an der Bereitschaft fehlen, mit Fakten umzugehen, wodurch Wunschdenken und Wirklichkeit unsanft kollidieren. Dies kann zu Unzufriedenheit und Enttäuschung führen.

Lineare Darstellung Jupiter/Saturns im Spiegelpunkt zu Neptun am 18. Dezember
Lineare Darstellung Jupiter/Saturns im Spiegelpunkt zu Neptun am 18. Dezember

Da wir es bei Saturn/Neptun mit der klassischen "Krankheitsachse" zu tun haben, kann die Corona-Krise im Dezember einen neuen Höhepunkt erreichen (und in verschiedenen Ländern vollends aus dem Ruder laufen). Weitere denkbare Entsprechungen sind Skandale und Kritik an Führungspersonen, ebenso ergiebige Niederschläge. Möglich ist auch ein Unglücksfall (vielleicht im Zusammenhang mit Wasser/Chemie?) oder ein schwieriges Naturereignis. Im günstigsten Fall lassen sich Ideen durch Ausdauer und Zähigkeit realisieren.

Am 17. und 19. Dezember wechseln Saturn und Jupiter fast zeitgleich in den Wassermann und bilden am 21. Dezember eine Konjunktion. Damit ist eine längerfristige Verschiebung globaler Themen angezeigt, hin zu einer mehr ganzheitlichen Betrachtungsweise bzw. mehr sozialem Engagement und weg von übertriebenen staatlichen Strukturen, Regeln und Einschränkungen. Auch das Verhalten der Anleger kann sich ändern. Vermutlich wendet man sich verstärkt neuen Börsensegmenten zu, etwa Technologie-Werten und der Energieversorgung.

Bemerkenswert ist außerdem, dass die Jupiter/Saturn-Konjunktion in einem Spiegelpunkt des Teiler 16 zu Uranus stattfindet und Mars zwei Tage später ein exaktes Quadrat zu Pluto formt. Die Kombination von Saturn und Uranus thematisiert einen Konflikt zwischen dem Establishment und progressiven Strömungen, während unter Mars/Pluto große Energiemengen freigesetzt werden. Die Unzufriedenheit der Menschen kann sich in Protesten, Demonstrationen oder Streiks entladen. Eine andere denkbare Entsprechung ist ein herausforderndes Naturereignis.

 

Die Grafiken wurden mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

 

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Bericht für den Monat November – von Olaf Staudt

vom 30.10.2020

von Olaf Staudt

Die ersten November-Tage sind emotional aufgeladen. Viele Menschen sind mit den neuen Corona-Beschränkungen unzufrieden, was zu Demonstrationen und Protesten führen kann (Sonne Opposition Uranus). In den USA geht der Wahlkampf um das Präsidentenamt in die Endphase. Mit dem rückläufig-stationären Merkur im Quadrat zu Saturn könnten belastende Informationen über einen Kandidaten auftauchen und den Wahlausgang beeinflussen. Dass falsche oder irreführende Informationen verbreitet werden, ist inzwischen zum Normalfall geworden und braucht nicht extra betont zu werden.

Konstellationen am 15. November
Konstellationen am 15. November

Der Richtungswechsel Merkurs am Wahltag selbst könnte auf eine kurzfristige Änderung des Wahlergebnisses hindeuten. Möglicherweise liegen die Meinungsforscher mit ihren Prognosen wie beim letzten Mal falsch. Vielleicht ist in der Wahlnacht noch gar nicht klar, wer gewonnen hat. Auch wenn der Sieger feststeht, könnten Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses aufkommen.

In die Zeit der US-Wahl fällt außerdem die dritte und letzte Konjunktion von Jupiter und Pluto. Sie ist am 12. November exakt, wirkt aber mit einem Spielraum von mehreren Wochen rund um dieses Datum. Wie bereits in früheren Ausgaben erwähnt, hat der Jupiter/Pluto-Zyklus unter anderem Bezug zum "Big Business", zu großen Geschäften und Verträgen. Möglicherweise entscheidet sich ein großes Unternehmen, mit einem anderen zu fusionieren oder es werden Pläne für bereits angekündigte Fusionen aufgegeben.

Dies kann auch eine Zeit sein, in der großartige Versprechen gemacht werden. Umfassende Reformpläne oder Hilfspakte zur Stabilisierung der Wirtschaft können auf den Weg gebracht werden. Vielleicht richtet eine Zentralbank ihre Geldpolitik neu aus.

Mitte des Monats wechselt Mars zur Direktläufigkeit. Gleichzeitig bewegt sich Venus im Quadrat zu Pluto, Jupiter und Saturn (die Abbildung zeigt den 15. November). Unter diesen Konstellationen werden Partnerschaften und Allianzen einem Belastungstest unterzogen. Auch werden Vereinbarungen und Kompromisse erschwert, was an den Börsen zu Unsicherheit führen kann. Vielleicht vollziehen die Finanzmärkte einen wichtigen Trendwechsel.

Der stationäre Mars erhöht das Aggressionspotential, was gerade im Hinblick auf die US-Wahl zu Ärger und Rechtsstreitigkeiten führen kann. Im schlimmsten Fall wird Amerika von gewaltsamen Protesten erschüttert oder erlebt sogar bürgerkriegsähnliche Zustände. Auch außerhalb der USA kann es zu Spannungen und Konflikten kommen.

Die Tage Ende November und Anfang Dezember stehen unter dem Einfluss des stationären Neptun, der zur Direktläufigkeit wechselt. Dies kann eine Zeit sein, in der Gerüchte die Runde machen oder missverständliche Informationen verbreitet werden. Vielleicht wird ein Skandal aufgedeckt. Das Verhalten der Anleger kann von Unsicherheit bestimmt werden.

Zusätzlich haben wir am 30. November eine Mondfinsternis auf 9° Zwillinge/Schütze, welche sich mit Mars/Saturn deckt. Dies ist kein guter Zeitpunkt, um wichtige Projekte zu beginnen. Auf der mundanen Ebene steigt die Gefahr von Krisen, Konflikten und Gewalt. Auch extreme Wetterbedingungen wie Stürme und Überschwemmungen sind möglich. Der Finsternis-Vollmond fällt genau auf den Uranus im USA-Horoskop. Möglicherweise sind die Vereinigten Staaten besonders von den genannten Entsprechungen betroffen.

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass die Zeitqualität im November alles andere als einfach ist. Auch wenn die meisten von uns keine Möglichkeit haben, die weltweiten Entwicklungen zu beeinflussen, so kann doch jeder einzelne dazu beitragen, möglichst konstruktiv mit den vorhandenen Energien umzugehen. Dazu gehören insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit Aggressionen und Konflikten sowie ein gewisses Maß an Gelassenheit.

 

Die Grafik wurde mit der Astrologiesoftware Planetenbilder erstellt.

 

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Bericht für den Monat Oktober

vom 25.09.2020

von Olaf Staudt

Im Oktober tritt der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf in seine entscheidende Phase ein (Wahltermin am 3. November). Mit dem rückläufigen Mars im Widder-Zeichen dürften wir eine der aufreibendsten und schmutzigsten Wahlschlachten in der Geschichte der USA erleben. Möglicherweise ist die feindselige Atmosphäre nicht nur in den Vereinigten Staaten zu spüren.

Vollmond am 31. Oktober 2020
Vollmond am 31. Oktober 2020

Die erste Oktober-Dekade steht im Zeichen eines stationären Pluto, welcher zur Direktläufigkeit wechselt. Konflikte und Machtkämpfe sind eine Gefahr. Vielleicht werden brisante Informationen enthüllt. Positiv nutzen lässt sich die Zeit für die intensive Beschäftigung mit einem Wissensgebiet und für Forschungsarbeit.

In der zweiten Dekade bewegt sich die Sonne im Spannungsaspekt zu Jupiter, Mars, Pluto und Saturn. Außerdem ist am 12. Oktober das dritte und letzte Sextil zwischen Jupiter und Neptun exakt. Unter dieser Zeitqualität wird einerseits viel Optimismus verbreitet, vielleicht ist auch eine ordentliche Dosis "irrationaler Überschwang" vorhanden. Gleichzeitig ist immer wieder mit Widerständen und Konflikten zu rechnen. Im US-Wahlkampf wird mit harten Bandagen gekämpft. Möglicherweise sorgen widersprüchliche bzw. falsche Informationen für Verwirrung oder Gerüchte machen die Runde. Eine weitere denkbare Entsprechung sind starke Niederschläge oder sogar Überschwemmungen.

Am 14. Oktober beginnt die dritte und letzte Merkur-Rückläufigkeit in diesem Jahr. Erfahrungsgemäß korrelieren die Rückläufigkeiten Merkurs mit Zeiten, in denen sich überzufällig häufig Probleme oder Verzögerungen in den Bereichen Kommunikation, Information, Transport und Verkehr ergeben. Typischerweise werden Details übersehen, Meinungen geändert und Aufträge storniert. Am besten legen Sie wichtige Verhandlungen und Vertragsabschlüsse so, dass sie nicht in die genannte Periode fallen. In der Vergangenheit konnte ich häufig beobachten, dass während der Rückläufigkeitsphasen Merkurs politische oder wirtschaftliche Entscheidungen von großer Tragweite getroffen wurden, die sich später als wenig durchdacht oder fehlerhaft erwiesen.

Am 31. Oktober ereignet sich ein Vollmond in exakter Konjunktion mit Uranus (Orbis: 2 Bogenminuten - Abbildung). Die Tage rund um dieses Datum sind emotional aufgeladen und dürften turbulent bis unruhig verlaufen. Möglicherweise sorgen plötzliche, überraschende Entwicklungen für Aufregung. Unwetter, Stromausfälle und technische Störungen sind eine Gefahr.

In den USA geht der Wahlkampf um das Präsidentenamt in die Endphase. Mit dem rückläufigen Merkur im Skorpion könnten überraschend belastende Informationen über einen Kandidaten auftauchen, welche den Wahlausgang beeinflussen. Es können auch unzuverlässige oder unvollständige Informationen verbreitet werden.

 

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Bericht für den Monat September

vom 04.09.2020

von Olaf Staudt

Anfang September bilden Sonne und Venus dynamische Aspekte zu Pluto und Saturn, während sich ein Vollmond in den Achsen Mars/Pluto und Mars/Saturn ereignet. Dies deutet auf Probleme mit Partnern oder Schwierigkeiten beim Abschließen von Vereinbarungen hin. Auch kann es Streitigkeiten in finanziellen Angelegenheiten geben. Im ungünstigsten Fall wird die Zusammenarbeit durch Konflikte und Machtkämpfe erschwert oder Vereinbarungen werden gebrochen.

Mars ab 9. September auf 28° Widder rückläufig
Mars ab 9. September auf 28° Widder rückläufig

Am 9. September beginnt Mars seine Rückläufigkeit auf 28° Widder (Abbildung), die bis 14. November dauert. Es ist typisch für diese Perioden, dass Entscheidungen in Frage gestellt oder bedauert werden und zuvor begonnene Handlungen zum Stillstand kommen. Prinzipiell ist diese Zeit daher ungünstig, um größere neue Projekte in Angriff zu nehmen. Das muss jedoch nicht zwangsläufig bedeuten, dass keine Fortschritte möglich sind. Diese sind nur weniger offensichtlich. Möglicherweise ist man gezwungen, Umwege zu machen, wird aufgehalten oder man muss seine Vorhaben nochmals auf deren Stimmigkeit überprüfen.

Auf der mundanen Ebene entsprechen die sich alle zwei Jahre wiederholenden Rückläufigkeitsperioden des Mars typischerweise Zeiten, in denen Proteste, Streiks und Konflikte eine Rolle spielen. Im ungünstigsten Fall drohen Gewalteskalationen oder sogar militärische Auseinandersetzungen.

Uranus/Neptun-Spiegelung im Teiler 12 am 10.09.2020
Uranus/Neptun-Spiegelung im Teiler 12 am 10.09.2020

Am 10. September ist der zweite exakte Übergang der Spiegelung von Uranus und Neptun in Teiler 12 fällig (siehe lineare Grafik). An den Tagen rund um dieses Datum können "auflösende", destabilisierende Ereignisse für Unsicherheit und Chaos sorgen. Vor dem aktuellen Hintergrund liegt es nahe, diese Konstellation mit der Corona-Krise in Zusammenhang zu bringen. Möglicherweise erleben wird einen beunruhigenden Anstieg an Infektionen und/oder eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung. Denkbar sind aber auch politische oder wirtschaftliche Erschütterungen, ein gravierendes Naturereignis - beispielsweise ein Erdbeben oder Überschwemmungen - oder eine von Menschen verursachte Katastrophe.

Die Tage Ende September und Anfang Oktober stehen unter dem Wechsel von Saturn zur Direktläufigkeit und einem Quadrat zwischen dem rückläufigen Mars und Saturn. Dies sind konfliktgeladene Konstellationen, welche durch einen Vollmond am 1. Oktober zusätzlich angeheizt werden. Auf der einen Seite geht es um die nüchterne Auseinandersetzung mit der Realität. Missstände und Probleme können eine Umstrukturierung erforderlich machen. Gleichzeitig ist mit Widerständen und Hemmungen zu rechnen. Die Gefahr von Konflikten und Gewalt erhöht sich.

 

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