Zeit-Charakter

Die Jupiter/Pluto-Konjunktion am 5. April – Sinn ergründen

vom 18.03.2020

von Stefan Fleckenstein

Am 5. April wird ein Zusammenstand zwischen den Planten Jupiter und Pluto exakt. Dieser bildet die zweite Station in einem Reigen bedeutender Konstellationen, wie er nur sehr selten zu beobachten ist. Dementsprechend beeindruckend verlaufen aktuelle und vermutlich auch kommende Ereignisse.

Jupiter/Pluto-Konjunktion am 5. April
Jupiter/Pluto-Konjunktion am 5. April

Als erstes kosmisches Geschehnis fand am 12. Januar die epochale Saturn/Pluto-Konjunktion in Steinbock statt. Sie wird allgemein mit wirtschaftlichen Zyklen und, in deren Gefolge, mit gravierenden Trendwenden assoziiert. Im zehnten Erdzeichen war dementsprechend mit sich eindeutig manifestierenden Entwicklungen zu rechnen. Dazu passend, sieht sich momentan die gesamte Welt mit dem Corona-Virus konfrontiert. Es liegt nahe, diesen unter anderem, in Zusammenhang mit der Art unseres Lebens und Wirtschaftens zu bringen. Was aber bedeutet das für die oder den Einzelnen?

Diese Frage rückt zunehmend, besonders jedoch um den 5. April, in Form der Jupiter/Pluto-Konjunktion in den Fokus. Jupiter gilt als Riesenplanet oder Gas-Riese. Als wesentliches Merkmal verfügt er über das sogenannte “Auge“, einen riesigen roten Wirbelsturm. Analog dazu wird Jupiter die Fähigkeit zugeschrieben, zu sehen. Dieses Sehen jedoch bezieht sich nicht auf das objektive Wahrnehmen an sich, für welches Merkur steht. Jupiter “sieht/erkennt“ die größeren Zusammenhänge, den Sinn. Gemeinsam mit Pluto in Steinbock bedeutet das schlicht und einfach, dass sich uns ein tiefer Sinn der aktuellen Begebenheiten und weit darüber hinaus erschließen dürfte.

Steinbock steht, neben anderem, analog für die Fähigkeit, mit wenig Aufwand Mittel angemessen zu nutzen. Die Symbolik Jupiter/Plutos könnte uns in diesem Kontext vollkommen neue Wege aufzeigen, wie ohne gefährliche Verschwendung von mentalen oder materiellen Ressourcen, eine lebenswerte Existenz zu sichern ist. Darüber hinaus wird sehr wahrscheinlich offenbar, was genau jede und jeder einzelne benötigt, um zutiefst zufrieden zu leben. Gerade die mehr oder weniger erzwungene Isolation der augenblicklichen Phase bietet eine einmalige Chance. Sich selbst in einer neuen Art und Weise wahrnehmen und schätzen zu lernen. Was empfinde ich, das Gegenzeichen von Steinbock ist Krebs und wer bin ich , wenn die Ablenkung von Äußerlichkeiten wegfällt? Hier liegt ein Schlüssel zu tiefster, unter anderem psychischer und physischer Regeneration (Jupiter/Pluto).

Möglichkeiten sich wahrzunehmen oder zu erfahren, liegen in den verschiedensten Arten der Meditation oder Zentrierung. Das kann von dem Kontakt zur Natur in Form eines Aufenthaltes in Wald und Flur geschehen. Die direkte Verbindung zu Mutter Erde, z.B. durch ein “sich-auf-den-Boden Setzen oder Legen“, stellt eine weitere Gelegenheit dar, essentielle Zusammenhänge zu erfühlen oder zu begreifen. Auch die Beschäftigung mit Kunst, Musik oder Poesie kann den Blickwinkel für einen erweiterten Sinn der eigenen Existenz sowie das Eingebunden-sein in etwas Umfassenderes eröffnen. Wahrscheinlich bieten sich schon ab der kommenden Frühlingstagundnachtgleiche hervorragende Perspektiven, um neue Formen des Wirtschaftens, der Arbeit und der wahren Erfüllung einzubringen.

Allen Leserinnen und Lesern sei eine erfüllende Zeit gewünscht.

 

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Der Neumond vom 3. Juni – Werte überdenken

vom 31.05.2019

von Stefan Fleckenstein

Am 3. Juni findet auf 12°34‘ Zwillinge ein Neumond statt. Insbesondere bei beweglicher Prägung, gewinnen Diskussionen an Format.  Dabei drängen zunehmend ökonomische Fragen in den Vordergrund. Unter anderem gelangt die Frage zu Beachtung, inwieweit finanzielle Aktivitäten optimiert werden können. Bei einigen Menschen steht geradezu märchenhaft wirkender Erfolg in Aussicht. Auf der anderen Seite haftet diesem manchmal etwas Janusköpfiges an.

Neumond vom 3. Juni mit Aldebaran
Neumond vom 3. Juni mit Aldebaran

Unter anderem wird darüber nachgedacht, ob wirtschaftliche Gesichtspunkte als alleinige Orientierung in allen Lebenslagen taugen. Auf diese Art könnte eine Reflektion darüber angestoßen werden, welche Werte, unabhängig von pekuniären Erwägungen, als essentiell gelten dürfen. Der Blick über den Tellerrand irdischen Denkens, eröffnet zutiefst erfüllende Perspektiven.

Im partnerschaftlichen Bereich kommt es zu erstaunlichen Entwicklungen. Alte Zusammenhänge werden aufgegriffen und nachhaltig besprochen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, nicht über das Ziel hinauszuschießen. Am besten wird nötiger frischer Wind in die Beziehung eingebracht, ohne die oder den andere(n) zu überfordern. Gelingt es, auf adäquate Weise körperliche und seelische Liebe füreinander auszudrücken, entsteht ein unerschütterliches Gefühl der Verbundenheit.

Wer allein lebt, trifft häufig unerwartet auf anregende Kontakte. Aus diesen ergeben sich mitunter dauerhafte Verbindungen. Stehen ausschließlich physische Gesichtspunkte oder eigene Interessen im Vordergrund, ist mit Widerstand zu rechnen. Wird dagegen sensibel und einfühlsam miteinander umgegangen, ist eine glückliche Zeit zu erwarten. Alte Verletzungen werden geheilt.

Neumond vom 3. Juni mit direkten Halbsummen
Neumond vom 3. Juni mit direkten Halbsummen

Für Astrologie-Interessierte: Sonne und Mond befinden sich in Konjunktion mit dem Fixstern Aldebaran und bilden ein Halbsextil zu Mars im Domizil des Mondes, Krebs. Im Domizil von Mars ist Chiron konstelliert. Die beiden Lichter sowie Merkur, formieren eine Opposition zum rückläufigen Jupiter in Schütze. Außerdem ist eine massive Verquickung von Halbsummen unter Beteiligung von Chiron, Uranus, Venus Sonne, Mond, Merkur sowie Mars und aufsteigendem Mondknoten zu beobachten. Venus, Sonne/Mond und Merkur stehen dabei jeweils im Fokus.

Für alle: Die Chance der kommenden Zeit liegt darin, zutiefst beglückende und erfüllende Erlebnisse aus der Vergangenheit Revue passieren zu lassen. Sofern das entspannt und zwanglos geschieht, ist mit einer Veränderung des Denkens zu rechnen. Diese eignet sich vorzüglich, um anschließende Entwicklungen positiv zu manifestieren.

Allen Leserinnen und Lesern sei eine gehaltvolle Zeit gewünscht.

 

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Der Neumond am 5. April – Feinfühlig agieren

vom 04.04.2019

von Stefan Fleckenstein

Am 5. April findet auf 15°17‘ Widder ein Neumond statt. Handeln und Durchsetzungsvermögen verlangen, bevorzugt bei kardinaler Prägung, nach gesteigerter Aufmerksamkeit. Der Drang, möglichst unumkehrbare Fakten zu schaffen, nimmt zu. Wer aus eigener Verletzlichkeit heraus versucht, rücksichtslos nach vorn zu stürmen, könnte sich handfestem Widerstand gegenüber sehen. Alte Rezepte der Selbstbehauptung und Kompensation laufen vermehrt ins Leere.

Neumond am 5. April auf 15°17' Widder
Neumond am 5. April auf 15°17' Widder

Stattdessen empfiehlt sich die sensible Analyse und Diskussion aktueller Vorgänge oder Gegebenheiten. Oft ist es erforderlich, bei wichtigen Anliegen zunächst elementare Hintergründe in Erfahrung zu bringen. Ruhe und Stille tragen zu Zentrierung bei. Ein Aufenthalt in der Natur, Meditation oder die Beschäftigung mit musischen Themen sorgen für wohltuenden Abstand. Aus diesem lässt sich dann eine Sache besser einschätzen und gezielt in die Tat umsetzen.

Sofern ausreichende Klarheit über wesentliche Belange geschaffen wurde, können diese mit Fingerspitzengefühl in die Wirklichkeit eingebracht werden. Manches, was bisher im aktionistischen Getöse des Alltags im Hintergrund stand, zeigt plötzlich seinen einzigartigen Wert.

Neumond am 5. April mit direkten Halbsummen, ohne AC und MC
Neumond am 5. April mit direkten Halbsummen, ohne AC und MC

So werden neue Vorhaben initiiert und manche Unternehmung findet ihren Anfang. Jene werden umso dynamischer verlaufen, je mehr sie in einen Gesamtzusammenhang eingebettet sind. Was über reine Ego-Profilierung hinausgeht und tatsächlich höheren Interessen dient, lässt vielversprechende Ergebnisse erwarten. Sind Sinn und Zweck struktureller Veränderungen für jedermann nachvollziehbar, gelingen mitunter signifikante Weichenstellungen. Im privaten Bereich lässt sich erahnen, wie notwendige Stabilität die Erschließung nicht zuletzt gesundheitlicher Ressourcen unterstützt.

Astrologische Grundlage der Deutung: Der Neumond befindet sich in der Halbsumme von Uranus und Chiron (siehe Halbsummen-Grafik). Mars, der Herrscher des ersten Zeichens, ist in Zwillinge zu finden. Dessen Herrscher, Merkur in Fische, löst sich aus einer Konjunktion mit Neptun und bildet Sextile zu Saturn und Pluto am absteigenden Mondknoten in Steinbock, welche von den beiden Lichtern durch Quadrate ausgelöst werden. Darauf folgt ein Trigon von Mond und Sonne zu Jupiter in Schütze.

Allen Leserinnen und Lesern sei eine ganzheitliche Zeit gewünscht.

 

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Die partielle Sonnenfinsternis vom 6. Januar – Tiefe Regeneration

vom 04.01.2019

von Stefan Fleckenstein

Am 6. Januar findet auf 15°25‘ Steinbock eine partielle Sonnenfinsternis statt. Das Himmelsereignis ist in Nordostasien sowie im Nordpazifik zu beobachten. Mehr astronomische Daten sind über folgenden Link zu finden:

http://www.sonnenfinsternis.org/sofi2019p/#ueberblick

Sonnefinsternis vom 6. Januar, auf 15°25' Steinbock
Sonnefinsternis vom 6. Januar, auf 15°25' Steinbock

Die Neumondeklipse, wie eine Sonnenfinsternis auch genannt wird, steht in Kontakt mit Saturn und Pluto. Insgesamt beherbergt das zehnte Zeichen drei Planeten, Sonne, Mond und den absteigenden Mondknoten. Bevorzugt bei kardinaler Prägung ist eine Konzentration auf das Wesentliche gefordert. Was in der kommenden Zeit angestoßen wird, drängt in außerordentlicher Weise zur Manifestation. Daher empfiehlt es sich, die wahren Beweggründe des eigenen Tuns eingehend zu prüfen.

Jupiter formiert ein Quadrat zu Neptun. Beide Planeten aspektieren den Finsternisgrad. Überrissene oder allzu optimistische Annahmen könnten die eigenen Vorhaben in Frage stellen. Beruhen engagierte Bestrebungen stattdessen auf einer soliden Grundlage, stellt sich in substanziellen Bereichen häufig eine Wende zum Besseren ein. Insbesondere im Zusammenhang mit ideellen oder spirituellen Themen könnten nachhaltige Veränderungen beginnen. Fragen um Recht und Gerechtigkeit verlangen nach angemessenem Fingerspitzengefühl. Beim Versuch, bestehende Verhältnisse zu ändern, empfiehlt sich ein achtsames und an menschlichen Werten orientiertes Agieren.

Das allzu offensichtliche Vorantreiben von Machtinteressen ruft massive Hindernisse auf den Plan. Auf der anderen Seite bietet sich die Gelegenheit, vorhandene Strukturen in einem zukunftsfähigen Sinn zu transformieren. Dazu empfiehlt sich die Auswertung vergangener Erfahrungen. Allgemein ist es von eminenter Bedeutung, den Überblick zu bewahren. So können die richtigen Schlüsse gezogen und die Weichen neu gestellt werden. Tiefen regenerierenden Entwicklungen auf allen Ebenen wird der Weg bereitet.

Allen Leserinnen und Lesern sei eine gehaltvolle Zeit gewünscht.

 

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